klima:aktiv und österreichischer Fachverband Hotellerie unterzeichnen Kooperationsvertrag

Kostenlawine erfordert es, neue Wege zu beschreiten - Ziel ist die rasche Einführung klimafreundlicher Technologien und Dienstleistungen

"In Österreich gibt es derzeit etwa 18.000 Beherbergungsbetriebe. Die derzeitige Kostenlawine fordert die Hotellerie heraus, neue Wege zu beschreiten." Mit diesen Worten fasst der Obmann des Fachverbandes Hotellerie die Motivation für die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit klima:aktiv zusammen. Denn für Ennemoser gehören Kosten- und Energieeffizienz zusammen.

Mit Brancheninitiativen wie einem österreichweit propagierten Lampentausch könnten mehrere Ziele mit einem Schlag erreicht werden: Ein geringerer CO2-Ausstoß und möglichst hohe Energieeinsparungen führen zu weniger Abfällen und geringeren Wartungskosten. Auch im Bereich Wasser gebe es, so Ennemoser, noch enorme Einsparungsmöglichkeiten: Alleine der Kaltwasserbedarf liegt nach einer neuen Untersuchung je Hotelbett zwischen 90 und 130 Liter am Tag. Bei Luxushotels kann dieser bis zu 400 Liter pro Tag und Bett betragen.

klima:aktiv ist eine im Jahr 2004 gestartete Initiative des Lebensministeriums für aktiven Klimaschutz und Teil der Österreichischen Klimastrategie. Ziel ist die rasche und breite Markteinführung klimafreundlicher Technologien und Dienstleistungen.

Die Zusammenarbeit des Fachverbandes Hotellerie mit klima:aktiv ermöglicht es, innerhalb der Branche das Bewusstsein für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu schärfen. Mit Aufklärung und konkreten Informationsmaßnahmen für Österreichs Beherbergungsbetriebe leistet der Fachverband damit einen Beitrag zu einem aktiven Umweltschutz.

Weitere Informationen zum Thema sind bei der Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband Hotellerie, unter www.hotelverband.at erhältlich.



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