Die Zukunft basiert auf den drei großen ‚E’

Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Energieeinsparung müssen laut dem Journalisten und Moderator Dr. Franz Alt die Zukunftsstrategie für Europa bestimmen. Der Grimme-Preis-Träger referiert auf der diesjährigen IFH/Intherm in Nürnberg über die Möglichkeiten einer Energiewende und deren Chancen auch für die Wirtschaft.

Eingeladen hat den Umwelt-Vorkämpfer die nordluft GmbH & Co. KG, die auf der Fachmesse Warmluft-Heizungen auf Biomasse-, Solar- und Wärmepumpenbasis vorstellt – und damit die drei großen „E“ bereits in die Praxis übertragen hat.

Einen Bambi und einen Adolf-Grimme-Preis hat Dr. Franz Alt auch bekommen, doch daneben stehen über zehn Preise für sein ökologisches Engagement. Der Journalist hat sich ganz den Erneuerbaren Energien verschrieben, seine Homepage „Sonnenseite“ wurde sogar mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet. Entsprechend dreht sich sein Vortrag auf der IFH/Intherm um die Zukunft der Energie, denn der Kampf um die letzten Ressourcen hat seiner Ansicht nach bereits begonnen. Das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) sei deshalb ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, nicht umsonst hätten es bereits 46 Länder übernommen – darunter auch China und Indien. Mit klugen politischen Vorgaben und dem Einsatz von Kommunen und Industrie könnte Deutschland für diese Technologie Vorreiter werden und sich auch wirtschaftlich einen Vorsprung verschaffen. Zum einen weil die Branche in den nächsten 25 Jahren rund eine Million Arbeitsplätze schaffen könnte, zum anderen weil „Sonne, Wind, Wasserkraft und Erdwärme keine Rechnung schicken“.

Die Zukunft der Energie – schon heute machbar

Wie diese Zukunft aussehen kann, zeigen die Gastgeber des Vortrags an konkreten Beispielen: Die auf Heizungs- und Lüftungstechnik spezialisierte nordluft GmbH & Co. KG hat ein eigenes ECO-Programm ins Leben gerufen und Warmlufterhitzer für die industrielle Heizung entwickelt, die bereits heute Erneuerbare Energie nutzen. Dazu gehört etwa eine Biomasse-Anlage, die sich mit Pellets ebenso betreiben lässt wie mit Abfällen aus der Holzindustrie. Das Solarthermie-System des Unternehmens nutzt besondere Paneele, die Umgebungsluft ansaugen und mit Sonnenergie aufheizen, bevor die warme Luft in die Halle geblasen wird. Bis zur Hälfte der gesamten benötigten Heizenergie kann eine Wärmepumpen-Heizung liefern, die sich bei Bedarf auch auf Kühlung umstellen lässt. Je nach Auslegung des Gebäudes erfüllen diese Anlagen sogar die Vorgaben des EEWärmeG und sparen gleichzeitig Heizkosten und Ressourcen ein. Die ECO-Systeme sind inzwischen in den verschiedensten Bereichen im Einsatz, vom Holzbaubetrieb über Sporthallen bis hin zu kommunalen Einrichtungen wie Bauhöfen.

Wie die umweltfreundliche Technik funktioniert und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden kann, ist zwischen dem 14. und 17. April am Stand von nordluft in Halle 7a, Stand 504 zu sehen. In diesem Rahmen signiert Dr. Alt auch am 16. April nach seinem Vortrag über die drei großen „E“ am nordluft-Messestand für interessierte Besucher seine Bücher.

Weitere Informationen: www.sonnenseite.com, www.nordluft.com



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