Der grüne Pionier zu Gast in der „grünsten Stadt Nordrhein-Westfalens“
Um die allgemeine Aufmerksamkeit gezielt auf das Thema Erneuerbare Energien zu richten, ist Fell momentan unter dem Motto „Auf alle Felle - 100 Prozent erneuerbare Energie“ auf Deutschlandtour. Letzte Woche Samstag war er im Rahmen dieser Tour in Hagen, der „grünsten Großstadt Nordrhein-Westfalens“ zu Besuch. Dort stellte er in der Villa Post Interessierten seine Konzepte vor.
„Heute gibt es in der Branche knapp 300.000 krisensichere Arbeitsplätze. Mein Ziel sind 1 Million Jobs“, so der Kopf des bekannten und viel kopierten Erneuerbaren Energie Gesetzes. Wenn es um die Umsetzung dieses Ziels geht, ist insbesondere lokale Initiative gefragt. „Sofern die einzelnen Kommunen selbst Engagement zeigen und die politischen Rahmen-Bedingungen verbessern, werden die Bürger schnell mitziehen. Wenn eine Kommune beispielsweise Energieberatungen anbietet und Wind- oder Solaranlagen ausbaut, profitieren die Handwerker und Bürger vor Ort sofort davon“, so Fell in seinem Interview mit der Westfalischen Rundschau vom 14.08.2009.
Hagen beispielsweise, verfügt nicht nur über viele Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen, sondern hat auch großes Potential für Wind und Restholz – so genannte Holzpellets, fügt Joachim Riechel der grüne OB-Kanditat von Hagen in dem Redaktionsgespräch hinzu. Die effiziente Nutzung der vor Ort verfügbaren Ressourcen wie Windenergie, Wasserkraft oder Biomasse trägt nicht nur maßgeblich dazu bei, den Anteil der Erneuerbaren Energien zu erhöhen. Weiterhin könnte sich so letztendlich jede Region selbst versorgen, was nicht nur Unabhängigkeit sondern eben auch Arbeitsplätze bedeutet.
Foto: www.westen.de
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