Umweltkonferenz China in Frankfurt am Main am 26. August 2009
Auf dem vom Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreis (DAW) organisierten „deutsch-chinesischen Umweltgipfel“ sollen zahlreiche neue Vorhaben der umweltwirtschaftlichen Zusammenarbeit auf den Weg gebracht werden. Der DAW will damit vor allem dem deutschen Mittelstand den Weg ebnen, um mit China ins Geschäft zu kommen.
Bereits seit einiger Zeit berichten DAW-Vertreter von einer raschen Erholung der asiatischen Märkte. Früher als in Europa zeichnet sich in Asien das Ende der Wirtschaftskrise deutlich ab. Dies kann auf die außerordentliche ökonomische Leistungsfähigkeit Chinas zurückgeführt werden. Zudem greift das dortige Krisen-Bewältigungs-Programm, in dem auch eine große Chance für die deutsche Wirtschaft liegt. Das chinesische Programm setzt stark auf die Einführung nachhaltiger Umwelttechnologien, deren Entwicklung vor allem von deutschen Unternehmen betrieben wird.
„Die deutsche Umwelttechnik, die zu weiten Teilen von mittelständischen Firmen gestellt wird, gehört zur Weltspitze. Wir wollen deutschen Unternehmen aufzeigen, wie sie dieses Know-how in Geschäft verwandeln können“, erklärt Honorarkonsul Bodo Krüger, Präsident des Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreises. Schon zwei Tage vor der Konferenz führt der DAW hierzu eine hochrangige chinesische Delegation mit ausgewählten deutschen Unternehmen und Kommunen zusammen.
Zu den Themenkomplexen auf der Konferenz gehören unter anderem Energieeffizienz, Wasser- und Abfallwirtschaft sowie Fördermöglichkeiten von Umweltinvestitionen in China. „Wir erleben derzeit einen Green New Deal, also einen boomenden Markt für Ökotechnik. Das haben China und andere asiatische Länder erkannt und sich ehrgeizige Ziele in der grünen Wirtschaft gesteckt. Noch hat Deutschland auf diesem Gebiet technologisch die Nase vorn. Unsere Konferenz will aufzeigen, wie weit China heute schon ist und welche Entwicklungen in den nächsten Jahren zu erwarten sind. Dabei werden sich einige Überraschungen auftun“, will DAW-Chef Bodo Krüger neugierig auf den Umweltgipfel am 26. August machen.
Weitere Informationen und Anmeldungen: www.daw-ev.de
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