Indien: Nachhaltig nächtigen
Die indische „cgh earth“ Hotelgruppe vereint landestypische naturnahe Hotels der Luxusklasse, die nach ökologischen Maßstäben geführt werden. Ein Beispiel ist das 2006 eröffnete Yoga-Resort SwaSwara am Om-Strand im südindischen Bundesstaat Karnataka. Es ist ein Ort für all jene, die durch Yoga, Meditation und Ayurveda auf eine Reise zu sich selbst gehen.
Umweltbewusst – Verantwortungsvoller Umgang mit Wasser, Abfällen und Energie
Die beiden großen Seen im SwaSwara sind einladend, aber nicht zum Baden da. In den 15 Millionen Liter fassenden Becken wird jeglicher Regen, der auf dem weitläufigen Hotelgelände nieder geht, gesammelt, aufbereitet und als Trinkwasser verwendet. Hieraus speisen sich sämtliche Trinkwasservorräte des Resorts. So kommt das kostbare Nass zwar aus dem Hahn und in den Kochtopf, jedoch nicht in Putzeimer oder Gießkanne. Hierfür nutzt das Hotelteam ausschließlich im Resort anfallende Abwässer, welche direkt vor Ort recycelt werden. Eine eigene Biogasanlage verwandelt Küchenabfälle in Energie, welche wiederum zum Kochen genutzt wird. Kompostierte Gartenabfälle und Küchenreste fungieren als Dünger für Grünanlagen sowie für die ökologisch bewirtschafteten Reisfelder und Gemüse-, Obst- und Kräuterbeete im Resort. Wie alle „cgh earth“ Hotels ist auch das SwaSwara eine chemiefreie Zone.
„Selbst-bewusst“ – Energie fürs Ich durch Yoga, Meditation und Ayurveda
„SwaSwara“ ist Sanskrit und bedeutet „die Stimme in Dir“. Sich selbst wieder zuhören, Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Um den großen Pool im Zentrum des Resorts gruppieren sich der Ayurveda-Bereich und der „Meditation Dome“. In dem runden Gebäude mit der blauen Kuppel treffen sich Gäste mit Lehrern zu gemeinsamer Meditation und Yoga. Täglich gibt es intensiven Unterricht für Anfänger und Fortgeschrittene. Auf Wunsch sind auch Einzelsitzungen möglich. Die 24 Villen aus rotbraunem Lateritstein im lokaltypischen konkanischen Stil schmiegen sich in einen grünen Palmenhain mit Blick auf den Om-Strand. In den Farben und Formen der Region passt sich das SwaSwara also auch äußerlich in seine Umwelt ein.
Weitere Informationen: www.swaswara.com www.cghearth.com
Foto: SwaSwara
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