Umweltschutz an Nord- und Ostsee: Aktion "Sauber bleiben"
In einer breit angelegten Aktion starten zahlreiche Seebäder und Ferienorte an Nord- und Ostsee die große Sommer-Aktion "Sauber bleiben". 350.000 Strandascher werden vor Ort kostenlos an Urlauber und Gäste verteilt.
Stefanie Kagelmacher vom Nordsee-Tourismus-Service in Husum kennt die Situation nur zu gut: "Gerade kleine Orte mit Riesenstränden - wie etwa Rantum auf Sylt - haben alle Hände voll tun!" Die Feriengäste möchten saubere Strände - doch auf den Grün- und den noch schwieriger zu reinigenden Sandstränden können Zigarettenfilter schnell zur Plage werden. "Oftmals müssen aufwändige Siebtechniken eingesetzt werden, um den Sand wieder sauber zu kriegen", weiß Kagelmacher.
Strandascher als mögliche Lösung
Umso positiver reagieren Feriengäste auf die Aktion "Sauber bleiben": Die orange-bunten Ascher sind mit brandsicherer Schutzfolie ausgelegt und lassen Zigarettenkippen sauber und geruchsfrei verschwinden. Klein und handlich wie eine Streichholzschachtel finden sie in jeder Tasche Platz - und die Signalfarbe garantiert, dass man sie bestimmt nicht am Strand vergisst. Die umweltfreundlichen Taschenascher werden über die Strandkorbvermieter verteilt.
Damit erfüllen Strandascher genau das, was Urlaubsgäste wünschen. Umfragen in den Seebädern an Nord- und Ostsee haben ergeben: Ein sauberer Strand ist für das Gros aller Urlauber ein wichtiges Kriterium für die Auswahl des Urlaubsortes.
Aktionen positiv angenommen
Bereits seit Jahren werden ähnliche Strandascher-Aktionen in Nord- und Ostseebädern durchgeführt. Da die Resonanz auf die Aktionen überall sehr positiv war, setzen Pall Mall und zahlreiche Touristikverbände an Nord- und Ostsee nun ab Juni das Engagement fort und starten eine breit angelegte Aktion, bei der insgesamt über 350.000 rauchende Urlauber erreicht werden.
Dass die Aktion auch diesmal ein Erfolg wird, daran besteht bei den Initiatoren kein Zweifel. "Die Strandascher wurden uns in der Vergangenheit förmlich aus der Hand gerissen!", berichtet Katja Lauritzen, Geschäftsführerin vom Ostsee-Holstein-Tourismus.
Foto: BAT British American Tobacco Ger
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