Aktuelle Umfrage beleuchtet Umweltverhalten der Deutschen

Umweltbewusstsein und Umweltverhalten werden nach eigenen Angaben von den Deutschen besonders groß geschrieben. Die Greendex-Ergebnisse von „National Geographic“ zeigen ein anderes Bild.

Wie das Internet-Portal news.de berichtet, befragte das Magazin Menschen in 17 Ländern, wie ökologisch sie wirklich handeln. Pro Land wurden 1000 Einwohner nach ihrem tatsächlichen Umweltverhalten befragt. Anders als vermutet, belegen die Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien die vorderen Plätze. Die geringere wirtschaftliche Entwicklung trägt dazu bei, weniger Müll und Dreck zu verursachen. Deutschland konnte nur den 10. Platz belegen. Schlusslichter sind die USA und Kanada.
Im Vergleich zur Umfrage aus dem Jahr 2008 sind die Energiekosten in einem Großteil der Länder gesunken. Insbesondere wirtschaftliche Motive werden für die Verbesserungen benannt. Umweltbewusstes Verhalten der Menschen resultiert also aus den Konsequenzen der Armut, umweltfreundlichen Entwicklungen sowie staatlichen Richtlinien und Vorgaben.

Wie die news.de-Redaktion weiter berichtet ist jedoch das ökologische Bewusstsein der Deutschen nicht von der Hand zu weisen. Energiesparlampen, Isolierung und Heizverhalten sowie neue Fernseher mit LCD- oder Plasmabildschirmen werden von den Deutschen bewusst gekauft und helfen so, Strom zu sparen.
Besonders staatliche Verordnungen können helfen, die Umwelt zu schonen: Die chinesische Regierung verbot die Abgabe kostenloser Plastiktüten. Seitdem bringen die Chinesen bevorzugt ihre eigenen Taschen zum Einkauf mit.

Künftig wird der Staat noch mehr gefordert sein. Insbesondere im Hinblick auf die Autoindustrie können staatliche Verordnungen und Richtlinien dazu beitragen, ökologisch sinnvolle Fahrzeuge zu konstruieren. Die Deutschen sind in der aktuellen Studie bezüglich ihres Transportverhaltens negativ aufgefallen. Sie bevorzugen das eigene Auto gegenüber dem öffentlichen Verkehr, fast die Hälfte der PKW-Fahrer fährt allein.

Weitere Informationen: www.news.de/gesellschaft/1216832460892/weniger-ist-oeko.html



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